Cargobox Hund

Mit dem Hund im Auto unterwegs – worauf sollte man achten?

Auch wenn man nicht plant, großartig mit Hund im Auto zu verreisen oder ihn bei längeren Strecken mitzunehmen, ist es durchaus empfehlenswert, darauf vorbereitet zu sein, mit dem Hund im Auto unterwegs zu sein. Und das gilt sowohl für den Hund als auch für den Menschen bzw. das Fahrzeug. Was sollte man also in diesem Zusammenhang berücksichtigen und worauf kommt es an?

Gewöhnung an neue Eindrücke ist wichtig

Zunächst ist es wichtig, dass ein Hund an die Fahrt im Auto langsam gewöhnt wird, da hier besonders viele neue Eindrücke (Bewegungen, Geräusche oder auch Gerüche) auf das Tier einwirken und es verunsichern oder gar verschrecken kann. Es empfiehlt sich, mit dem Ein- und Aussteigen und kurzzeitigem Verweilen im Fahrzeug zu beginnen, und dann mit kürzeren Fahrten von etwa 5 Minuten zu beginnen.

Hilfreich ist es, dem Hund in der Anfangszeit seine Lieblingsdecke oder sein Lieblingsspielzeug mit ins Auto zu geben, um ihm zumindest einen kleinen Teil seiner vertrauten Umgebung zur Verfügung zu stellen. Was aber ist nun genau zu beachten, wenn es um Fahrten mit Hund geht?

Welcher Platz ist der beste?

Die erste Frage, die sich natürlich stellt, ist: Wo im Auto ist eigentlich der beste Platz für einen Hund? Das kann nicht pauschal beantwortet werden, sondern kommt immer auf die individuelle Situation an. Aus der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist lediglich zu entnehmen, dass ein Hund beim Transport im Fahrzeug gesichert werden muss. Hierfür kommen allgemein drei Optionen in Betracht:

  • Auf der Rückbank mit einem speziellen Hundesicherheitsgurt oder einem Brustgeschirr. Wenn es sich um einen allgemein eher unruhigen Hund handelt, ist diese Variante allerdings nur bedingt zu empfehlen.
  • Im Kofferraum hinter einem Hundegitter oder einem Hundenetz.
  • In eine Cargobox zum Transport des Hundes. Diese Option ist die sicherste, da keine Gefahr besteht, dass der Hund umhergeschleudert wird. Dazu muss die Box selbstverständlich auf die Körpergröße des Hundes abgestimmt sein.
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Allgemein empfiehlt sich eine spezielle Antirutschmatte bei allen drei Optionen, um dem Hund sicheren Stand zu bieten. Wenn Hunde nicht sachgemäß für den Transport im Auto gesichert werden, riskiert man nicht nur Bußgelder zwischen 35 und 75 Euro, sondern vor allem auch die Gesundheit und im Zweifel das Leben des Tieres.

Weitere allgemeine Hinweise

  • Längere Fahrten sollten nicht zur heißesten Tageszeit stattfinden, allgemein sollten alle zwei Stunden Pausen eingelegt werden, um dem Hund etwas Auslauf zu gönnen.
  • Es empfiehlt sich, den Hund etwa zwei Stunden vor Fahrtantritt nicht mehr zu füttern, um Übelkeit zu vermeiden. Das kann allerdings von Hund zu Hund unterschiedlich gehandhabt werden, da manche dafür anfälliger sind als andere. Hunde können durchaus einige Stunden ohne Futter auskommen, wobei gegen ein paar Leckerlis während der Fahrt auch nichts spricht. Bei längeren Fahrten ist es ratsam, immer ein wenig Trockenfutter für unterwegs dabei zu haben. Wasser sollte selbstverständlich jederzeit zur Verfügung stehen.
  • Den Hund niemals alleine im Auto lassen.
Peter Mälzer
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